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07.07.2017

Das Klinikum Memmingen, einer der größten Gesundheitsversorger in Schwaben, wird nun in 3 Abschnitten mit insgesamt 550 Betten von wissner-bosserhoff ausgestattet. Die bestehenden, ca. 25 Jahre alten, Patientenbetten werden nun abgelöst. Damit geht ein großes Ziel der Pflegedienstleitung in Erfüllung:Den Patienten während ihres Klinikaufenthaltes größtmöglichen Komfort und Sicherheit auch beim Liegen zu bieten.

Wir sprachen mit Pflegedirektor H.J. Stopora über die Hintergründe dieser Anschaffung

Ihr Haus ist zweitgrößte Klinik unter einem Dach in Schwaben. Was macht es aus Ihrer Sicht besonders?

Unser Haus zeichnet sich durch die Vielfalt der angebotenen medizinischen Leistungen aus. Wir haben 12 Hauptfachabteilungen sowie durch die Fachgesellschaften zertifizierte Zentren, z.B. das Darmzentrum, Brustzentrum, Prostatazentrum, Pankreaszentrum sowie das Adipositaszentrum, um nur einige Zentren zu nennen.
Als besondere Fachdisziplinen halten wir z.B. die Kinderchirurgie sowie die plastische Chirurgie vor. Die Palliativstation umfasst 6 Betten und arbeitet eng mit der ambulanten Palliativversorgung zusammen. Die Kinderklinik besteht aus 4 Stationen, auf welchen Kinder von 18 Jahren bis zum Geburtsgewicht von unter 1500 Gramm versorgt werden. Sie beinhaltet ein neonatologisches Zentrum (Level 1) für ein großes Einzugsgebiet.


Wie, bzw. wann haben Sie unser Bett image 3-w das erste Mal kennengelernt und wie war der erste Eindruck?

Bereits im Jahre 2006 wurde eine Kriterienliste für die neuen Betten erarbeitet. Aufgrund der unterschiedlichen Krankheitsbilder der Patienten und den damit verbundenen Anforderungen an die Pflege war eine Station der Inneren Med. Klinik, einer Chirurgischen Klinik sowie einer Neurologie dabei. Auch auf den Intensivstationen wurde getestet.  Insbesondere sollte das Krankenbett nach seinen Grundfunktionen,  den Fahreigenschaften, der Liegefläche, der Höhenverstellung, verstellbarer Kopf- und Fußteile, Seitensicherungen und der Bedienelemente untersucht werden.

Vorgabe aller Testungen war die Waschstraßentauglichkeit der Betten. Nachdem an die Hygiene immer stärkere Anforderungen gestellt werden, sahen wir darin den entscheidenden Vorteil gegenüber einer manuellen Aufbereitung der Betten.
Wir testeten die Produkte vieler Hersteller anhand von Checklisten seit ca. 4 Jahren. Mit im Team dabei waren unsere Techniker, Leiter und Mitarbeiter der Bettenzentrale sowie natürlich die Pflegedienstleitungen und Pflegekräfte verschiedener Stationen.

Im Rahmen der Produkttestungen stellten wir fest, dass wissner-bosserhoff mit dem neu entwickelten Universalklinikbett image3-w mit Niedrigfunktion unsere Wünsche und Anforderungen rasch und zuverlässig aufgenommen hat. Die notwendigen Produktanpassungen wurden regelmäßig im Klinikum Memmingen vorgestellt und getestet.  Das Ziel der Erprobungen bestand darin, das Bett auf die Tauglichkeit für den Einsatz im klinischen Umfeld zu überprüfen. 
So entstand das heutige Bett image 3-w als Edition Memmingen.

 

Auf welchen Stationen soll image 3-w bei Ihnen eingesetzt werden?

Das Bett image 3-w wird bei uns im gesamten Pflegebereich auf allen Pflegestationen und auf den Intensivstationen bei Patienten bis ca. 220 kg Körpergewicht mit Ausnahme in der Kinderklinik bei Kleinkindern eingesetzt. Für schwergewichtige Patienten des Adipositaszentrums stehen spezielle Betten zur Verfügung. Insbesondere, wenn bestimmte Lagerungen erforderlich sind (Herzlagerungen, Lagerungen nach plastischen Operationen…) entfaltet das Bett seine vielfältigen Möglichkeiten. Auf der Palliativstation schätzen die schwerkranken Patienten die stufenlosen Verstellmöglichkeiten. Bei sturzgefährdeten Patienten ersetzt das Bett die bisherige „Bodenlagerung“ durch seine Möglichkeit zur Niedrigposition. Dadurch ist eine optimale Sturzprophylaxe gegeben.

 

Wie entscheidend war beim Kauf für Sie die Möglichkeit der maschinellen Aufbereitung des Bettes?

Dieser Punkt war für uns absolut entscheidend. Aufgrund der Zunahme von Patienten mit Infektionskrankheiten (z.B. MRSA, CDAD, 3+4 MRGN) sehen wir in der maschinellen Aufbereitung von Betten, in welchen solcherart Patienten lagen entscheidende Vorteile und die Erreichung eines sicheren hygienischen Qualitätsstandards gegenüber einer manuellen Aufbereitung.

 

Welche weiteren Features des Bettes waren für Sie wichtig?

Neben dem Anspruch an eine optimale Waschbarkeit standen Aspekte wie Sturzprävention und die Unterstützung bei der Mobilisierung im Fokus. Hier haben uns die Konzepte von wissner-bosserhoff, wie die SafeFree-Seitensicherungen und die 3-Stoppstrategie überzeugt.
Als
besonders anwenderfreundlich empfanden wir ist die zentrale fünfte Transportrolle, die nicht nur das Rangieren in engen Patientenzimmern signifikant erleichtert, sondern auch den Transfer zur Bettenzentrale oder zu den OP-Sälen durch nur eine Person problemlos meistert.

Und nicht zuletzt hat uns die ausführliche Beratung, verbunden mit einer umfangreichen Benutzerunterweisung beeindruckt.

 

Welche Kriterien waren für Sie bei der Auswahl der Matratze entscheidend?

So entscheidend das Patientenbett ist, so kommt auch einer qualitativ hochwertigen Matratze erhebliche Bedeutung zu. Man sagt nicht umsonst: „Wie man sich bettet, so liegt man“.
Die Firma wissner bosserhoff lieferte uns hochwertige ViscoMatt2 Komfortmatratzen, deren Bezug Flüssigkeits-, Bakterien- und Virendicht ist. Sie kann sehr gut hygienisch aufbereitet werden  und passt sich durch den sogenannten „Memoryeffekt“ optimal an die unterschiedlichen Körpergewichte und -beschaffenheit der Patienten an.
Zudem resultiert ein hoher Liege- und Schlafkomfort für die Patienten.

 

Herr Stopora wir danken für dieses Gespräch

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