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07.03.2016

Mit sentida 7-i schreibt wissner-bosserhoff nicht nur die Erfolgsgeschichte der Universal- und Niedrigpflegebetten fort, sondern setzt neue Maßstäbe in puncto elektronischer und sensorischer Intelligenz, wie man sie bislang nur von Krankenhausbetten kennt. Dabei behält das Pflegebett stets den wohnlichen Designcharakter, der alle Produkte aus dem Hause wissner-bosserhoff auszeichnet. In jüngerer Vergangenheit sehen sich Alten- und Pflegeheime mit neuen Herausforderungen konfrontiert. So hat die Zahl der Pflegebedürftigen in Pflegestufe 3 innerhalb der letzten 10 Jahre um fast 20 % zugenommen. Diese Bewohner müssen mindestens 5 Stunden pro Tag gepflegt werden. Allein 4 Stunden entfallen dabei auf die Grundpflege.
sentida 7-i kann dank seiner multiplen Funktionalität für deutliche Entlastung im Pflegealltag sorgen, insbesondere in Bereichen wie Schwerst- und Intensivpflege, Versorgung von dementen Bewohnern, Pallativpflege oder der postakuten Versorgung.

 

Es bietet ein Höchstmaß an integrierter Intelligenz mit vielen innovativen Funktionen. Eine intuitive und leicht verständliche Bedienung mit einer interaktiven Ausstattung runden das Profil ab, geschaffen für intensive Pflegeaktivitäten mit höchstem Anspruch. Die umfangreiche Funktionalität des sentida 7-i ist leicht bedienbar im CareBoard® integriert. Mit dem 7“-LCD-Touchscreen für das Pflegepersonal ist es gelungen, die funktionale Vielfalt in übersichtlichen Menüs zu ordnen und dem Anwender die tägliche Pflege zu erleichtern. Die Sicherheit und Erfüllung der Norm IEC 60601-2-52, sowie der pflegerische Nutzen standen bei der Entwicklung des Bettes an erster Stelle. Das Pflegebett sentida 7-i bietet vorprogrammierte Notfall- und Therapiepositionen, die auch dann ausgelöst werden können, wenn der LCD-Touchscreen ausgefallen ist. Die Not-Stopp-Taste stoppt sofort ungewollte Bettbewegungen und nimmt das Bett umgehend vom Netz. Elektrische CPR- und Trendelenburg-Automatik können schnell durch einen einfachen Tastendruck ausgeführt werden.

 

Das im Bett integrierte Wiegesystem unterstützt das Pflegepersonal ohne aufwändigen Liftereinsatz bei der Dokumentation. Zusätzlich kann der stündlich abgespeicherte und im Tages-, Wochen- oder Monatsrhythmus angezeigte Gewichtsverlauf die medizinische Versorgung verbessern und zusätzliche Rückschlüsse für die Dosierung von Medikamenten oder für die Beurteilung bei Lymphstau in den Beinen liefern. wissner-bosserhoff ist ein verlässlicher Partner bei der Vermeidung von Freiheitsentziehenden Maßnahmen (FEM). Mit dem sentida 7-i präsentiert das Unternehmen ein Pflegebett mit intelligenter Sensorik, das Tag und Nacht zuverlässig bei der Reduzierung von FeM unterstützt. Es ist mit einer Nachtlicht-Automatik ausgestattet, die beim Bettausstieg aktiviert wird und erlischt, wenn der Bewohner wieder im Bett liegt. Das sentida 7-i ist kompatibel mit marktüblichen Schwesternrufsystemen. Darüber hinaus ist das Bett mit einer Nässe-Sensormatte zur Unterstützung bei Inkontinenz und zum Schutz vor Mazeration ausgestattet.

 

Dazu sorgen drei Sensorik-Assistenten für ein höheres Sicherheitsniveau rund um das Pflegebett. Die integrierte Sensorik sendet ein Rufsignal, sobald ein aktivierter Assistent einen unsicheren Bettzustand meldet und trägt so zur Vermeidung von Unfällen durch Stürze bei. Der Brems-Assistent signalisiert, wenn nach einem Pflege- oder Reinigungsvorgang die Bremse gelöst und nicht wieder festgestellt wird. Zusätzlich verständigt der Betthöhen-Assistent das Pflegepersonal, wenn die eingespeicherte Betthöhe, z.B. die Niedrigposition, verändert wird. Gefährliche Sturzhöhen werden so vermieden. Der Seitensicherungs-Assistent trägt zu mehr Sicherheit bei sehr aktiven Bewohnern bei, indem er eine bewusste oder unbewusste Deaktivierung der Bettseitensicherung meldet.

 

Ist eine Person bettlägerig, sind ihre Bewegungen eingeschränkt. Wird dieser Mobilitätseinschränkung nicht entgegengewirkt, entsteht das so genannte Immobilitätssyndrom. Die Risiken dadurch sind zum Beispiel Thrombose, Dekubitus oder veränderte Atemfunktion. Zur leichteren Mobilisation ist daher - erstmals an einem Pflegebett - bei dem sentida 7-i, der bei Klinikbetten bereits bewährte Mobi-Lift® angebracht. Dieser kann vom Bewohner selbstständig ausgeklappt und zur Mobilisierung verwendet werden. Als besonders hilfreich erweist sich dabei der im Griffknauf integrierte Knopf zur Höhenverstellung.

 

Wie alle Niedrigpflegebetten aus der sentida-Familie verfügt das sentida 7-i über die integrierte 3-Stopp-Strategie mit einer Höhenverstellbarkeit von 27 cm für eine sichere Schlafposition, 41 cm für den ergonomischen Bettausstieg in Stuhlhöhe und  80 cm als ideale Höhe zur komfortablen und rückenschonenden Pflege.  Das sentida 7-i ist serienmäßig mit dem patentierten SafeFree®-Seitensicherungssystem ausgestattet. Die geteilten Seitensicherungen sind ohne Mittelpfosten oder Mittellücke jeweils in vier Höhen einstellbar – ein entscheidender Beitrag für die Reduzierung von Fixierungsmaßnahmen orientiert an den Erkenntnissen der Arbeit des Werdenfelser Wegs sowie dem Redufix-Projekt.  Das progressive Pflegebett ist ebenfalls mit der BiNetic-Liegefläche mit doppeltem Rückzug und damit einer effektiven Dekubitusprävention ausgestattet.

Die umfassenden technischen Innovationen gehen dabei nicht auf Kosten des Designs. Das sentida 7-i fügt sich dank wohnlicher Chassis-Verkleidung in verschiedenen Holzdekor Varianten unaufdringlich in das Gesamtkonzept des Bewohnerzimmers ein.

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