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09.11.2015

Mehr als die Hälfte aller Zwischenfälle im Krankenhaus passieren während der Nacht, wenn nur wenig Pflegepersonal vor Ort ist. Mit dem neuen Safety-Monitor-Assistenzsystem von wissner-bosserhoff können sowohl die Vitalfunktionen des Patienten, als auch die wichtigsten Einstellungen des Bettes rund um die Uhr überwacht werden. Das trägt signifikant zur Erhöhung der Patientensicherheit bei.

Das System verfügt dazu über hochsensible Sensoren zur Messung der Vitalfunktionen. Puls und Atemfrequenz werden kontaktlos, d.h. ohne Elektroden am Patienten, gemessen und können systemunabhängig und kabellos auf verschiedene Endgeräte, wie PC, TV, Smartphone oder Tablet übertragen werden. Kritische Patientenzustände können so unmittelbar registriert und das Personal im gegebenen Fall umgehend alarmiert werden. So wird wertvolle Zeit gewonnen, die dem Schutz des Patienten zu Gute kommt.

Dazu überwacht das System die wichtigsten Einstellungen des Bettes, wie Betthöhe, Bremsen, Rückenlehnenwinkel und Position der Seitensicherungen. So hat das Pflegepersonal stets den perfekten Überblick über alle Betten der Station und so mehr Zeit für die proaktive Betreuung der Patienten. Ist das Bett mit einer Waage ausgestattet, kann zudem das Gewicht des Patienten überwacht werden. Dies kann eine Vielzahl an wichtigen Entscheidungen vereinfachen: Kurzfristig ist die Gewichtsinformation für die Dosierung von Medikamenten wichtig, langfristig kann die über den Zeitverlauf gespeicherte Gewichtsentwicklung des Patienten dem Personal dabei helfen, zusätzliche Rückschlüsse auf das gesundheitliche Befinden des Patienten zu ziehen, beispielsweise auf seinen Flüssigkeitshaushalt. Daneben kann ein Bettausstieg über die Rufanlage signalisiert werden und so das Pflegepersonal gewarnt werden, sobald ein Patient unerwünscht das Bett verlässt.


Uwe Deckert, Leiter Marketing und Produktmanagement bei wissner-bosserhoff, erläutert die Vorteile des Systems: „Durch die zentrale Bettenübersicht erhält der Pflegedienst jederzeit einen aktuellen Status über den Zustand aller zur Abteilung gehörigen Klinikbetten und kann so effektiv angemessene Maßnahmen treffen und Risiken minimieren. Das Krankenhaus-Management profitiert von den Statistiken über die Bettnutzung. Beispielsweise können diese im Beschaffungsprozess bei der Auswahl geeigneter Betten für bestimmte Stationen helfen oder Schulungsbedarf im Umgang mit dem Bett ermitteln.“


Das System besteht je nach Bettmodell aus einem ein- oder zweiteiligen Sensorpad, das an die Rückenlehne oder die Sitzfläche platziert wird. Es kann derzeit bereits für die Betten eleganza 2,
eleganza 3, multicare und multicare LE eingesetzt werden. Neben einem Übersichtsmonitor, der in der Regel im Schwesternzimmer platziert wird, können Mini-Terminals direkt am Bett positioniert werden, die dort als Steuer- und Kommunikationseinheiten dienen. Für Smartphones und Tablets ist eine App erhältlich, mit der alle Funktionen auch auf diesen Geräten überwacht werden können.

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