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10.01.2014

Knapp zwei Jahre später präsentiert das Unternehmen dem Fachpublikum auf der Altenpflege 2013 entscheidende Erweiterungen des erfolgreichen Raumkonzepts. Neben der Pflegeerleichterung steht vor allem die psychische Entlastung der Betroffenen im Vordergrund. Die konkrete Umsetzung von Erkenntnissen aus der Mäeutik und der basalen Stimulation sind wesentliche Ansatzpunkte der Weiterentwicklung. 

Die Integration sensorischer Stimulationen in das Raumkonzept durch Erlebnispaneele, Kramkästen und Knibbelflächen unterstützen und beleben die basalen Fähigkeiten der Bewohner. Die sogenannte Bezugspflege und Biographie-Arbeit sind ein unerlässlicher Bestandteil des mäeutischen Pflegemodells. So bietet zum Beispiel die Memory Box , die bereits ein fester Bestandteil des memoriana Raumkonzepts ist, Platz für Erinnerungsanker wie persönliche Fotos, Uhren oder Kalender. Neu ist die individuell befüllbare Tür-Memory-Box, die schon vor dem Bewohnerzimmer für eine erleichterte Orientierung und positive Identifikation mit dem Raum sorgt.

Weiterhin ist auch die Sicherheit des Bewohners ein ganz wesentlicher Aspekt. Gewisse Bereiche im Zimmer sind daher nur für die Betreuer zugänglich. Handläufe an Mobiliar und Wänden sowie die visuellen Orientierungshilfen bieten dem Demenzerkrankten ein Maximum an Sicherheit ohne fühlbare Einschränkungen. Abgestimmt auf das Raumkonzept sind die Niedrigpflegebetten aus der sentida-Familie, die mit einer sehr niedrigen Lagerhöhe und dem patentierten SafeFree-Seitensicherungskonzept die Sturzgefahr bei besonders aktiven Bewohnern reduzieren.

Die wissner-bosserhoff Gruppe – Konzernstruktur
Seit mehr als zwanzig Jahren sind die wissner-bosserhoff-Gruppe und die Linet-Gruppe eng verflochten. Die Unternehmen werden von der Konzern-Holding LINET Group SE mit Sitz in den Niederlanden geführt. Über die zwei Teilkonzerne, der wissner-bosserhoff-Gruppe und der Linet-Gruppe, mit Produktionsstandorten in Wickede und in Slany bei Prag sowie Vertriebsgesellschaften in Europa und den USA wird das operative Geschäft in mehr als 100 Ländern mit über 800 Mitarbeitern abgewickelt.

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